Jutta Seifert

Schauspiel Sprechkunst Kommunikation

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Candide oder Der Optimismus

Nach einem Roman von Voltaire (1759)

Es spielt: Jutta Seifert
Regie: Hans-Peter Krüger

Inhalt

„Dies ist die beste aller möglichen Welten“, glaubt jedenfalls der naive Jüngling Candide.

Doch dann wird er wegen eines Techtelmechtels mit der schönen Kunigunde aus dem heimischen Schloss vertrieben. Er gerät in Sturm und Erdbeben, wird zur Armee gepresst, erlebt Krankheit, Schiffbruch und Korruption und entgeht nur knapp einer Ketzerver-brennung. Beharrlich jedoch wiederholt er: „Alles ist gut, so wie es ist.“

Die Suche nach seiner geliebten Kunigunde führt ihn schließlich um den ganzen Erdball. Aber es ist nicht nur die Landkarte, die Candide bis ins utopische El Dorado abschreitet, sondern auch die Welt der Philosophie.
Voltaire's satirischer Witz schuf mit seinem Candide ein unvergessliches Plädoyer gegen Aberglaube, Intoleranz und Fanatismus.
Der Dummheit und Grausamkeit der menschlichen Natur stellt er unabhängiges Denken und schneidenden Spott entgegen. 

Madame Denis - die Nichte Voltaires - schildert uns zwischen Kochtopf und Küchentisch mit ihrem sprudelnden Temperament diese viel gelesene, belachte und entlarvende Parodie. Dabei gerät sie selbst bisweilen in den Sog der fesselnden, unglaublichen und erschütternden Abenteuer des naiven Jünglings.

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Pressestimmen

„Seifert schlüpft in immer neue Rollen, wechselt das Geschlecht, das Alter, die Herkunft, die Sprache, den Habitus, die Rollenfächer, als sei es die leichteste Übung der Welt. Das hat viel Witz und Komik. Vor allem bleibt bei Seifert „Candide“ das, was der Roman im Kern ja auch ist: ein prächtiges Schelmenstück.“ (Westfälische Rundschau)

„Jutta Seifert brillierte urkomisch und bitterzynisch zum Vier-Gänge-Menue im ausgebuchten 'Haus Hiesfeld'. Sie beseelte die Rollen, die sie spielte, und alles um sich herum. Es war ein durch und durch gelungener Abend.“ (Rheinische Post)

„Herrlich, wie Jutta Seifert neben dem Spielen ihrer Rolle noch Zwiebeln und Karotten schneidet, und mit ihrem komödiantischen Talent die Zuschauer begeistert.“ (Allgemeine Zeitung)

„Unterhaltung im allerbesten Sinne. Unsere Welt ist nicht die beste, aber ein solcher Abend versöhnt mit ihr!“ (Kreisstadt Echo)

„Voltaires satirischer Witz, der sich vor 250 Jahren mit seinen Sarkasmen und maliziösen Anspielungen ursprünglich gegen das allzu opimistische Menschenbild des Philosophen Leibniz richtete, möchte in unserer Zeit beinahe zum Wahnwitz werden. Nicht nur deshalb gehört diese Romansatire heute zu den Werken mit der stärksten Spannung zwischen Dichtung und Wirklichkeit. Doch Jutta Seifert befreite das Stück mit femininem Charme vom allzu Theatralischen und lieferte mit trefflicher Pointiertheit und sprachlicher Akkuratesse eine umwerfende und begeisternde Show.“ (Cellesche Zeitung)

„Eine außergewöhnliche, mehr als überzeugende Inszenierung.“ (Siegener Zeitung)

Eine Produktion von theater jutta seifert
Gefördert vom Kulturbüro der Stadt Dortmund,
dem Fonds Darstellende Künste und DEW Kultur

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