Literarisch-boshafte Streifzüge mit Texten von Djuna Barnes
Es spielt: Jutta Seifert
Regie: Petra Afonin
„Manche
Frauen sind Walrösser und manche sind Landsäue und wieder
andere sind Würmer, doch manche sind Schwestern
des Himmels ...“ behauptet Djuna Barnes und kommentiert boshaft
und zärtlich zugleich die „höchst vaterseitigen Gefühle'“
einiger Frauen, sinniert über die „Lebensart beim Sterben“
und verrät, warum Coco Chanel nach Mitternacht überhaupt nichts
mehr amüsiert. Als herrliche Giftspritze beschreibt sie, wohin die
demokratische „Schnapp-dir-alles-Liebe“ führt und fragt
sich manchmal: warum gibt es Schauspieler und wozu sind sie gut?
Augenzwinkernd kommentiert sie die Eleganz der Belle Epoque und den Glamour der wilden Zwanziger Jahre und zeichnet damit das flirrende und lebendige Bild einer widersprüchlichen Zeit.
Scharfzüngig. Kunstvoll. Witzig.
siehe auch Hintergrund-Infos zu Djuna Barnes
„Seifert
hat sich der Rolle mit Haut und Haaren angenommen, so intensiv und kräftig
spielt sie die schwer durchschaubare Djuna Barnes ... und erntet dafür
begeisterten Beifall.“ (WAZ)
„ .. . ein Vergnügen für alle, die Ironie, boshafte Betrachtungen,
wortreiche und pointierte Formulierungen lieben. Vieles amüsiert
aus der zeitlichen Distanz, anderes hält uns auch heute den Spiegel
vor. Solange es Frauen wie sie gibt, wie sollte da etwas vor die Hunde
gehen, möchten wir der Schriftstellerin, möchten wir der Schauspielerin
zurufen.“
(Ruhr Nachrichten)
„Eine gelungene Collage, großartig gespielt, machten Lust auf mehr.“ (Flensborg Avis)
„Ihr Auftritt war Atem beraubend. Zur Hochform lief Jutta Seifert auf, als sie die gereifte, gelassen philosophierende Frau gab. Das erinnerte an Kabarett der klugen Art.“ (Coburger Tageblatt)
„Die treffsicheren Charakterisierungen verschiedener Frauentypen überzeugten. Mit Spielfreude und Sprachbegeisterung bracht Jutta Seifert diese Texte kurzweilig auf die Bühne. Hängt man gerade noch der letzten beiläufig eingestreuten Pointe nach, folgt schon die nächste spitzzüngig formulierte Passage. Ein Programm, das man gut und gerne mehrmals hören könnte.“ (Neue Westfälische)
„Ein großartiger Theaterabend. Jutta Seifert ließ ein Stück des Glamours der 20er Jahre lebendig werden. Sie spielte nicht Djuna Barnes; sie lebte sie in Gestik, Mimik und Ausdruck. Die Zuschauer sparten nicht mit Beifall.“ (Wildeshauser Zeitung)
Eine Ko-Produktion des prinz regent theater Bochum und theater jutta seifert
Alle Rechte bei Verlag Klaus Wagenbach
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Jutta Seifert Schauspielerin - Sprecherin - Theaterpädagogin
Dortmund 0231/882 30 61,
info@jutta-seifert.de
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